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Company Brain: Firmenwissen finden, verstehen und weitergeben.

Eine Kollegin fehlt – und niemand findet die richtige Antwort? Ein Company Brain macht ausgewähltes Wissen aus Ihrem Unternehmen für berechtigte Mitarbeiter zugänglich. Mit nachvollziehbaren Quellen, klaren Zuständigkeiten und Grenzen.

Inhaltlich aktualisiert:
Illustration: Vier Glas-Kacheln für Analyse, Design, Implementierung und Optimierung

Was ist ein Company Brain?

Stellen Sie sich eine gemeinsame Anlaufstelle für die wiederkehrenden Fragen Ihres Teams vor. Statt mehrere Ordner und alte E-Mails zu durchsuchen, stellt ein Mitarbeiter seine Frage in normalen Worten. Das System sucht in den dafür freigegebenen Unterlagen und formuliert eine Antwort mit Quellenhinweis.

„Firmengehirn“ ist ein Bild dafür – kein denkender Ersatz für Ihre Mitarbeiter. Die KI weiß nicht automatisch, was in den Köpfen der Menschen steckt. Dieses Wissen muss zuerst festgehalten werden. Und sie entscheidet nicht selbst, welche Regel in Ihrem Unternehmen gilt.

So funktioniert es – in sechs einfachen Schritten

1. Eine Frage auswählen

Zum Beispiel: Welche Unterlagen braucht die Vertretung für eine Reklamation? Wir beginnen mit einem klar begrenzten Wissensbereich.

2. Gültiges Wissen sammeln

Arbeitsanweisungen, Dokumente und Erfahrungswissen werden geordnet. Eine verantwortliche Person klärt, welche Fassung gilt und was fehlt.

3. Zugriff festlegen

Nicht jeder darf alles sehen. Vor der Anbindung wird festgelegt und geprüft, wer welche Quellen lesen darf. Vertrauliche Bereiche bleiben getrennt.

4. Eine Frage stellen

Ein Mitarbeiter fragt in Alltagssprache. Der Assistent sucht passende Stellen in den freigegebenen Quellen; ein Modelltraining mit sämtlichen Firmendaten ist dafür nicht zwingend nötig.

5. Antwort und Quelle prüfen

Die Antwort verweist auf ihre Grundlage. Fehlen Informationen oder widersprechen sie sich, soll der Assistent dies anzeigen und an einen Menschen übergeben. Das wird im Pilot getestet.

6. Wissen aktuell halten

Benannte Verantwortliche pflegen Änderungen. Mit echten Prüffragen kontrollieren wir regelmäßig Antwortqualität, Zugriffsrechte und den Aufwand der Nachprüfung.

Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Die Kollegin, die Reklamationen bearbeitet, ist im Urlaub. Ihre Vertretung fragt: „Was brauchen wir, bevor wir diese Reklamation prüfen können?“ Der Assistent findet die freigegebene Arbeitsanweisung, nennt die erforderlichen Unterlagen und verlinkt die passende Stelle.

Ist für diesen Kunden eine Sonderregel nicht dokumentiert, ist eine Rückfrage nötig. Der Assistent darf daraus keine Zusage erfinden. Dieses Beispiel beschreibt einen möglichen Ablauf, keinen bereits gemessenen Kundenfall.

Was es leisten kann – und was Menschen klären müssen

Ein Company Brain kann Suche, Einarbeitung und Vertretung unterstützen. Ob es tatsächlich Zeit spart, prüfen wir mit Ihren typischen Fragen und dem Aufwand für die Kontrolle. Eine überzeugend klingende Antwort allein genügt nicht.

Die Technik ersetzt weder gültige Quellen noch fachliche Verantwortung. Anbieter, Speicherort, Datenschutz, Berechtigungen und erlaubte Aktionen werden vor der Umsetzung abgestimmt. Wenn eine gepflegte Anleitung genügt, empfehlen wir diesen einfacheren Einstieg.

Ihr erster Schritt: ein kostenloses Wissensgespräch

In 30 Minuten betrachten wir einen konkreten Wissensengpass Ihres Unternehmens. Sie brauchen dafür noch keine fertige Datenbasis und keine vertraulichen Dokumente hochzuladen.

  • Welche Frage kommt immer wieder, und wer braucht die Antwort?
  • Wo liegt die gültige Quelle, und wer hält sie aktuell?
  • Was hilft als Nächstes: eine Anleitung, eine bessere Struktur oder ein begrenzter Pilot?

Unverbindlich. Den freiwilligen Vorbereitungsfragebogen erhalten Sie erst nach bestätigter Buchung. Ein Pilot wird nur bei passendem Bedarf separat angeboten.

Vier Phasen mit überprüfbaren Arbeitsergebnissen

Analyse und Priorisierung

Ergebnis: ein beschriebener Anwendungsfall mit Ausgangswerten, Datenquellen, Verantwortlichen und offenen Voraussetzungen. Nutzenannahmen bleiben als Schätzungen markiert, bis sie gemessen sind.

Lösungsdesign

Ergebnis: ein Ablauf mit beteiligten Systemen, erlaubten Aktionen, menschlichen Freigaben und Fehlerwegen. Wir klären, wo feste Regeln genügen und wo ein KI-Modell sinnvoll ist.

Pilot und Abnahme

Ergebnis: ein begrenzter Workflow mit vereinbarten Prüffällen, Protokollierung und Abnahmekriterien. Vor Produktivfreigabe werden Qualität, Nacharbeit und Übergaben mit der Ausgangsbasis verglichen.

Betrieb und Verbesserung

Ergebnis: festgelegte Zuständigkeiten für Überwachung, Ausnahmen und Änderungen. Die weitere Optimierung richtet sich nach tatsächlicher Nutzung, Qualität und Gesamtkosten. Laufender Betrieb wird gesondert im Umfang vereinbart.

Was wir für die Beratung benötigen

Beschreiben Sie einen wiederkehrenden Vorgang: Auslöser, heutige Arbeitsschritte, beteiligte Systeme und gewünschtes Ergebnis. Hilfreich sind anonymisierte Beispiele sowie bekannte Mengen, Bearbeitungszeiten und Ausnahmen. Benennen Sie eine fachlich verantwortliche Person. Zugangsdaten und personenbezogene Originalunterlagen gehören nicht in die erste Anfrage.

Vom Beratungsergebnis zur Entscheidung

Am Ende einer Phase steht eine Entscheidung: den Pilot starten, zuerst Daten oder Prozesse verbessern oder vorerst auf Automatisierung verzichten. Vor einer Umsetzung vereinbaren wir Umfang, Systemzugänge, Verantwortlichkeiten und prüfbare Qualitätsziele. Ein Workshop allein ist noch kein freigegebenes produktives System.

Wie Aufwand und Kosten geklärt werden

Aufwand entsteht durch Schnittstellen, Datenqualität, Ausnahmefälle und Freigaben. Einrichtung, Modell- oder Softwareverbrauch, Hosting sowie menschliche Kontrolle gehören getrennt in die Kalkulation. Ein konkretes Angebot folgt aus dem abgestimmten Umfang; weder ein pauschaler Preis noch eine garantierte Einsparung lässt sich daraus vorab ableiten.

Den passenden Einstieg wählen

Fertiges Paket für Handwerksbetriebe

Festpreis statt Projekt: ein klar abgegrenzter Assistent für Betriebe in DACH.

Gespräch anfragen

Wenn Sie Ihre operative Priorität klar benennen, können wir den Einstieg sehr schnell strukturieren.

WhatsApp KI-Assistenz

Weitere Informationen zu dieser Aufgabe

Skills sind Arbeitsweisen für Ihren eigenen Coding-Agenten. Software installieren Sie in Ihrer Umgebung; Hosting, Fremdkonten und individuelle Einrichtung sind separat.

Potenzialanalyse starten

Wenn Sie einen Prozess konkret priorisieren wollen, reichen wenige Angaben für eine belastbare erste Einschätzung.