Chatbot
- Antwortet auf Fragen und führt durch einfache Dialoge
- Hat meist wenig bis keinen echten Prozesskontext
- Schreibt selten kontrolliert in operative Systeme zurück
- Braucht weniger Governance, solange der Scope eng bleibt
Der Unterschied liegt nicht im Marketing-Begriff, sondern in Scope, Zuständigkeit, Systemzugriff, Freigaben und Rückgabe in echte Geschäftsabläufe.

Ein Chatbot ist in vielen Fällen ein Interface für Fragen, Antworten und einfache Navigation. Er ist nützlich, solange keine echte Prozessverantwortung, keine mehrstufige Logik und keine Rückschreibungen in Systeme nötig sind.
Ein KI-Agent arbeitet dagegen in einem klaren Scope mit Regeln, Datenquellen, Toolzugriff, Freigaben und messbarem Output. Sobald ein System priorisieren, prüfen, übergeben oder mit Fachsystemen arbeiten soll, reicht ein Chatbot-Begriff oft nicht mehr aus.
Nicht jede Konversation ist schon ein Agentensystem.
Genau hier beginnt Orchestrierung statt bloßer Oberfläche.
Ein Geschäftsereignis oder Eingang startet nicht nur einen Dialog, sondern einen Arbeitsablauf.
Daten aus CRM, Dokumenten, Historie und Regeln werden gezielt zusammengezogen.
Das System routet, priorisiert, prüft oder eskaliert nach definierten Schwellen.
Ergebnisse gehen nachvollziehbar zurück an Mensch, CRM, Ticketing oder Folgeprozess.
Wenn es vor allem um FAQ, einfache Navigation, erste Anfrageaufnahme oder sehr enge Servicepfade ohne kritische Systemaktionen geht.
Wenn Wiederholung, Prozessvolumen, Systemkontext und wirtschaftlicher Hebel zusammenkommen und Ergebnisse nicht nur angezeigt, sondern weiterverarbeitet werden müssen.
Nein. Aber selbst ein kleiner Pilot sollte Rollen, Freigaben, Logging und einen klaren Owner haben, damit aus dem ersten Use Case keine unkontrollierte Insel wird.
Wenn Sie einen Prozess konkret priorisieren wollen, reichen wenige Angaben für eine belastbare erste Einschätzung.